Folie verkleben

Folie verkleben - Titel | BANNERKÖNIG

Mit einfachen Tipps zu sauberen Klebeergebnissen

Die Einsatzmöglichkeiten unterschiedlicher Arten von Klebefolien sind ausgesprochen vielfältig. Sie lassen sich auf nahezu allen glatten Oberflächen anbringen und später (je nach Ausführung) spurlos wieder ablösen. Gerade deshalb ist ihre zeitweise Verwendung zu Werbezwecken an Scheiben, Schaufenstern, Schildern, Türen und sogar am Auto äußerst beliebt. Auch der Foliendruck von BANNERKÖNIG erfreut sich konstanter Nachfrage.

Nicht wenige Werbetreibende, die den Einsatz von Klebefolie erwägen, scheuen sich jedoch davor, diese selbst anzubringen. Sie befürchten, dass ihnen das Verkleben der Folie auf der gewünschten Oberfläche nicht oder nur mit deutlich sichtbaren Lufteinschlüssen gelingt. Stattdessen beauftragen sie entweder einen Fachmann für Folientechnik oder verzichten gänzlich auf selbstklebende Folien als Teil ihrer Werbestrategie.

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Im folgenden Tutorial geben wir Ihnen zunächst einige Hinweise an die Hand, die zur Vorbereitung einer Folienverklebung dienen. Danach stellen wir zwei Methoden vor, mit denen Sie problemlos selbst auf fachgerechte Weise Folie verkleben können: die Trocken- und die Nassverklebung.

Gute Vorbereitung beim Folie-Verkleben ist alles

Für ein professionelles und langfristig haltbares Klebeergebnis gilt es zunächst, die Beschaffenheit der Montageoberfläche zu überprüfen. Diese sollte zum einen möglichst sauber, also fett-, öl-, wachs-, silikon- und schmutzfrei sein. Während zu diesem Zweck meist schon die Reinigung mit einem Universalreiniger oder Spiritus genügt, sollte man für empfindlichere, etwa lackierte oder gestrichene Flächen auf einen schonenden Spezialreiniger zurückgreifen. Weiterhin sind fusselfreie Lappen oder Vliesstoffrollen zu bevorzugen, um den Klebeuntergrund gleichmäßig bis an den Rand und in die Ecken von Verunreinigungen zu befreien.

Zum anderen muss darauf geachtet werden, dass die Montageoberfläche eine geeignete Temperatur aufweist. Ist sie beispielsweise durch Sonneneinstrahlung zu stark erwärmt, kann es vorkommen, dass sich die verwendete Folie verzieht oder ihre Klebeseite abrupt vorzeitig haftet. Demgegenüber ist es bei einer zu kalten Oberfläche möglich, dass die Klebewirkung gar nicht einsetzt. In diesem Fall kann jedoch ein handelsüblicher Fön Abhilfe schaffen.

Bevor man nun mit dem Verkleben beginnt, sollte man bestimmte Hilfsmittel parat halten. Unabhängig von der gewählten Methode empfiehlt sich die Anschaffung einer Rakel mit abgerundeten Kanten, welche die Arbeit ungemein erleichtert. Darüber hinaus benötigt man für die Trockenmethode Klebeband und ggf. eine Nadel, für die Nassmethode hingegen eine Sprühflasche, pH-neutrales Reinigungsmittel sowie Papiertücher. Außerdem sollte man besonders bei großflächigen Folien unbedingt zu zweit arbeiten, um eine behutsame Handhabung sowie faltenfreie Anbringung zu gewährleisten.

Folie verkleben – die Trockenmethode: schnell, aber anspruchsvoll

  1. Zunächst markieren Sie die gewünschte Position der Folie mit Klebeband auf der Montageoberfläche. Während für die Ränder ein einzelner Streifen genügt, kleben Sie für die Ecken am besten zwei Streifen über Kreuz.
  2. Anschließend ziehen Sie das Trägerpapier der Klebefolie entlang der Oberkante um ca. 1-2 cm ab und falten es um.
  3. Den so freigelegte Streifen Klebefläche legen Sie nun eng an die oberen Klebebandmarkierungen an und drücken ihn in der Mitte beginnend zu den Seiten hin fest.
  4. Jetzt heben Sie den restlichen Teil der Folie an, ziehen das Trägerpapier um weitere ca. 20 cm ab und drücken die so entstandene Bahn mit der Rakel erneut von der Mitte zu den Seiten hin fest. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis die gesamte Folie auf der Montageoberfläche haftet.
  5. Zu guter Letzt drücken Sie sicherheitshalber noch einmal die Ränder der Folie mit der Rakel fest. Vorhandene Blasen können Sie mit einer Nadel aufstechen und die darin eingeschlossene Luft mit der Rakel vorsichtig herausstreichen.

Die Nassmethode: einfach und unproblematisch

  1. Zunächst befeuchten Sie die Montageoberfläche mit der Sprühflasche. Verwenden Sie ein Gemisch aus Wasser und pH-neutralem Reinigungsmittel (Mischverhältnis: 2 Spritzer Reiniger auf 1 Liter Wasser).
  2. Anschließend ziehen Sie das Trägerpapier vollständig von der Folie ab und legen diese mit der klebenden Seite auf die Montageoberfläche. Dank des Wasserfilms lässt sie sich problemlos in Position schieben, ohne Falten zu bilden.
  3. Bevor Sie zu rakeln beginnen, besprühen Sie auch die nichtklebende Seite der Folie, um den Aufdruck vor Beschädigung zu schützen.
  4. Nun streichen Sie mit der Rakel bahnenweise in der Mitte beginnend zu den Seiten, um das Wasser zwischen Folie und Untergrund herauszudrücken. Wiederholen Sie dies, bis die gesamte Folie auf der Montageoberfläche haftet. Das überschüssige Wasser sollten Sie regelmäßig mit Papiertüchern entfernen.
  5. Zu guter Letzt drücken Sie sicherheitshalber noch einmal die Ränder der Folie mit der Rakel fest und entfernen Sie ggf. noch verbleibende Feuchtigkeitsrückstände.

Egal ob trocken oder nass verklebt, sollten Sie die neue Folie frühestens nach 1 bis 2 Wochen erstmalig reinigen. Um den Aufdruck zu schonen, verzichten Sie nach Möglichkeit auf alkohol- oder säurehaltige Reinigungsmittel sowie auf scheuernde Lappen oder Schwämme. Achten Sie außerdem darauf, dass die Folie während der Reinigung durchgehend nass ist.

Rückstandsloses Ablösen von Klebefolien leicht gemacht

Ein Vorteil selbstklebender Folien ist, dass sie sich vollständig und häufig ohne Kleberückstände wieder entfernen lassen, um sie beispielsweise durch ein neues Motiv zu ersetzen. Zu diesem Thema haben wir einen weiteren Blog-Artikel für Sie verfasst:

Folie entfernen

Wichtig: Die Tipps und Anleitungen auf dieser Seite sind ausschließlich als Hilfestellungen zur Folienverklebung gedacht. Für das Ergebnis können wir keine Haftung übernehmen – die Verantwortung hierfür liegt bei Ihnen als Anwender.

letzte Aktualisierung: 28.02.2022

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